|
Am 16 Dezember 1980 lief das Schiff als ASTOR für die HADAG vom Stapel.
Ursprünglich sollte es den Namen "HAMMONIA" erhalten, was allerdings nie geschehen ist. Die für August 1981 geplante Jungfernfahrt wurde durch einen harmlosen Brand am 21 Mai 1981 vereitelt. Die dadurch verursachten Schäden (Rauch und Wasser) nahm soviel Zeit in Anspruch, das die erste Probefahrt der "ASTOR" erst im November 1981 stattfinden konnte. Nach der Ablieferung am 4 12. 1981 führte Sie zunächst eine Gästefahrt von Hamburg über Le Havre und Malaga nach Genua durch. Von dort aus absolvierte sie in ihre Jungfernfahrt über Nordafrika nach Teneriffa. Im Winter 1981/82 fuhr sie amerikanischen Gewässer.
Nach knapp zweijährigem Einsatz mußte die, der Stadt Hamburg gehörende HADAG Cruise Line die "ASTOR" an die South African Marine Corp.Ltd: (Safmarine) in Kapstadt verkauft en, das die Verluste in Millionenhöhe nicht mehr tragen konnte
1984 wurde das Schiff bei HDW in Hamburg umgebaut und fuhr anschließend , am 1 April 1984 von Hamburg nach Southampton.
Da es unter südafrikanischer Flagge keine norwegischen Häfen anlaufen durfte, wurde es am 1 Juli 1984 unter Bahama Flagge in Nassau registriert. Es wurde weiterhin für Kreuzfahrten eingesetzt und übernahm im Winter den Liniendienst Southampton - Kapstadt. Da die Maschinenanlage der "ASTOR" jedoch für den Kreuzfahrtdienst konzipiert war, mußte Safmarine nach einem Jahr feststellen, dass das Schiff den Anforderungen des Liniendienstes nicht gewachsen war. Deshalb sollte das Schiff an die DDR verkauft werden. Ein Geschäft mit Südafrika wiedersprach jedoch erheblich dem politischem Denken in der damaligen DDR, so dass die Deutsche West Afrika - Line aus Hamburg als Zwischenhändler auftrat. Sie übernahm die "ASTOR" am 29.August 1985 von der Safmarine und gab sie unmittelbar danach an die Deutfracht/Seerederei in Rostock weiter. Darüber hinaus hatte diese Transaktion für die DDR de Vorteil, dass der Handel über einen innerdeutschen Kredit erfolgen konnte. Laut Pressebericht soll bei diesem Handel vereinbart worden sein, dass die DDR als Gegenleistung keine westdeutschen Kreuzfahrten vornimmt. Dies wurde jedoch nicht eingehalten. Nach einem erneuten Umbau bei HDW im September 1985 verließ daas inzwischen in "ARKONA" umbenannte Schiff Hamburg in Richtung Rostock. Sie ersetzte dort die außer Dienst gestellt "VÖLKERFREUNDSCHAFT" und übernahm Kreuzfahrten für den FDGB und Reisen nach Kuba. In der Sommersaison machte sie Kreuzfahrten mit westlichen Touristen.
Nach dem Mauerfall wurde die "ARKONA" 1990 von der Deutschen Seerederei GmbH, Rostock und ab 1994 von der Seetouristik Rostock beredert.
Seit 1991 fährt die "ARKONA" unter Vollcharter für den Frankfurter Veranstalter Seetours. Dieses wird sich im Mai 2002 ändern. Dann soll die "ARKONA" für 10 Jahre unter Vollcharter von Transocean / Bremen fahren.
Zusammen mit dem Schwesterschiff "ASTOR" (ex FEDOR DOSTOYEVSKY, ex "ASTOR II"), das schon seit 1996 von Transocean Tours gechartert wird, soll sie dann regelmäßig die Columbuskaje in Bremerhaven anlaufen. Und um zu verdeutlichen, dass es sich fast um identische Schiffe handelt (das Schwesterschiff ist ca. 12 m länger), soll die "ARKONA" dann den Namen "ASTORIA" erhalten.
|
|

Technische Daten:
|
Baujahr:
|
2003
|
|
Länge:
|
164 cm
|
|
Breite:
|
22,6 cm
|
|
Höhe:
|
38 cm
|
|
Tiefgang:
|
6,1 cm
|
|
Gewicht:
|
12 kg
|
|
Maßstab:
|
1:100
|
|
|
|
|